Spüren statt Denken

Wir Selbstständigen sind gewohnt, Lösungen zu erdenken und selbstbestimmt zu handeln. 

Doch was wenn das nicht klappt? Wenn wir fremdbestimmt sind oder abwarten müssen? 

Wenn uns das irritiert und aus dem Gleichgewicht bringt sollten wir Verbindung zu uns selbst aufnehmen. 

Anleitung zum Zu-Sich-Kommen

Suche dir einen ruhigen Ort an dem du ungestört sein kannst.
Schließe die Augen. Nimm wahr:

  1. Wie atme ich? Flach – oder tief? Mit dem Bauch – oder nur mit der Brust?
  2. Wie sitze oder liege ich? Wo halte ich fest / bin ich angespannt?
  3. Wo kann ich loslassen? Schultern? Rücken?
  4. Wie ist meine Stimmung? Durcheinander? Rastlos? Traurig? Wütend? Frustriert?
  5. Schau dir einfach an was ist. Gib dir Zeit. Atme ruhig und tief.

Nimm dir einige Minuten Zeit um all deine Empfindungen zu spüren – die körperlichen und seelischen. Versuche sie mit Distanz zu beobachten. Lass Bewertungen und Kritik beiseite. Lass Gedanken kommen und gehen.

Wenn du soweit bist öffne wieder die Augen. Nimm wahr, wie es dir jetzt geht. 

  • Welche Qualität spürst du?
  • Was möchtest du jetzt gerne tun? 
  • Was ist jetzt für dich wichtig?
  • Was liegt dazu innerhalb deines Einflussbereiches?

Gib dir regelmäßig diese Qualität des Seins. Wöchentlich, täglich – oder mehrmals am Tag. Je bewegter das Außen ist, desto mehr profitierst du von diesem Gegenpol. Durch die Wiederholung entwickelt sich dein Selbstgefühl. Gedanken und Außenwelt erfahren eine gesunde Relativierung. Und die Stimme deiner Seele wird deutlicher. Das trägt zu deinem inneren Gleichgewicht bei – und zu deiner inneren Stabilität. 

 

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