Kategorie: Umbrüche und Krisen

  • Wege in schwierigen Zeiten

    Wege in schwierigen Zeiten

    Was tun wir, wenn es nicht so läuft? Wenn die Ampel auf Rot wechselt, der Job zu wünschen lässt, der Körper streikt, die Beziehung nicht rund läuft oder das Kind Erwartungen nicht erfüllt? Geht gar nicht!! Es soll so schnell wie möglich wieder werden wie zuvor! So, wie du es dir vorstellst und gewohnt bist. Weil es so richtig für dich war. Und jetzt falsch ist.

    Es ist falsch

    • sich nicht gut zu fühlen
    • enttäuscht zu werden
    • krank zu sein
    • einsam zu sein
    • keinen tollen Job zu haben
    • sich zu streiten
    • leistungsschwach zu sein
    • ….und noch vieles mehr

    Ist das wirklich wahr? Ein klares: Nein!

    Der Grund für die Bewertung in richtig oder falsch ist unser Mind-Set. Es ist „geprägt“ durch unsere Umgebung und die Gesellschaft bestätigt und „kultiviert“ es weiter. Bis zu einem bestimmten Punkt ist das nützlich – ab einem bestimmten Punkt nicht mehr.

    Vergessen wir deshalb einmal die Einteilung in richtig und falsch. Erinnern wir uns, dass „leben“ vor allem eines bedeutet: Mit dem, was uns begegnet so gut wie möglich umzugehen. Und das bedeutet, vor einer Bewertung die Situation anzunehmen. Hinzuschauen und Fragen zu stellen.

    • Bei Krankheit: Was möchte mein Körper mir sagen? Wie gehe ich mit ihm – also mit mir – um?
    • Bei Einsamkeit: Was ist mir dadurch besser möglich als in Gemeinschaft?
    • Bei Streit: Welcher Teil daran ist so schlimm? Welcher gut?
    • Bei enttäuschten Erwartungen: Übertrage ich Wünsche die ich mir selbst erfüllen sollte auf andere? 

    Du wirst merken, dass nicht alles schlecht ist an den vermeintlich „falschen“ Situationen. Es gibt immer einen guten Grund, weshalb es ist wie es ist. Unser Unterbewusstsein steuert uns stärker, als wir es uns eingestehen wollen. Wir führen unbewusst Situationen herbei, um etwas zu verändern, das nicht passt – oder veranlassen andere, das für uns zu tun! Meist wird das erst lange Zeit hinterher deutlich – wenn überhaupt. Indem du davon ausgehst, dass auch eine „falsche Situation“ ihr Gutes für dich hat und du dich fragst, was das sein könnte, bekommst du wichtige Hinweise für deine Motivation. Du erkennst worin der Nutzen für dich liegt und kannst selbst in unangenehmen Situationen Lösungen entwickeln.

    Ein reflektiertes Mindset? Ein klares: Ja!

    Meine Entscheidung ist deshalb, das Denken in „richtig und falsch“ so weit wie möglich zu lassen. Ich stelle mir und meinen Klienten dagegen folgende Fragen:

    • Bei Entscheidungen: Ist es passend oder unpassend für mich? Wann wäre es in Ordnung für mich?
    • Wenn etwas nicht klappt: Wofür könnte es gut sein, dass es so ist? Worin liegt der Vorteil? An welcher Stelle ist die Sache gekippt?
    • Bei Konflikten: Welchen Anteil habe ich daran, dass es so ist?
    • Grundsätzlich: Was tue ich dafür? Was unterlasse ich?

    Ich fühle mich frei und selbstbestimmt dadurch. Probiere es selbst aus! Gib dir mehr Freiheit im Kopf, im Herzen und damit auch in deinem Leben. Sei lebendig! Stay tuned! Erlaube dir ein reflektiertes Mindset!

    PS: Es wird nicht auf Anhieb klappen! Es ist wie beim Fahrrad fahren – es braucht mehrere Versuche bis man sattelfest ist und gerade aus fahren kann. Sollte das alleine zu mühsam sein unterstütze ich dich gerne!

  • 7 Gründe für Coaching

    7 Gründe für Coaching

    Es gibt viele gute Gründe für ein Selbstständigkeits-Coaching. Hier die wichtigsten.

    Betriebsblindheit beseitigen

    Vor Betriebsblindheit ist niemand geschützt. Das, was man macht, ist ganz selbstverständlich für einen selbst. Für andere ist es jedoch oft besonders und außergewöhnlich. Nur man erfährt es nicht. Umgekehrt agiert man oft am Ziel vorbei, ohne es zu bemerken . Es gibt sie, die berühmten Bäume, die man gar nicht sieht – vor lauter Wald. Und dabei müsste man nur die Hand ausstrecken… Ein Coach ermöglicht mit seiner externen übergreifenden Sicht andere Blickwinkel, Sichtweisen und Lösungen. Durch wesentliche individuelle Fragen dringt er bis zur Wurzel eines Themas. Er zapft Quellen an, die ungenutzt schlummern.

    Bedürfnisse erkennen und integrieren

    Wir verändern uns ständig – und unsere Bedürfnisse mit uns. War es gestern noch der finanzielle Erfolg, ist es morgen meine Familie die wichtig ist und übermorgen meine Gesundheit. Es ist wichtig, unbewusste Bedürfnisse ins Bewusstsein zu rücken und in die Selbstständigkeit zu integrieren. Durch Coaching weißt du wieder was du willst und was du nicht (mehr) brauchst. Und dadurch kannst du Prioritäten neu und sinnvoll setzen. Die Dinge kommen in Fluß, weil du wieder kreativ wirst. Coaching macht dich lebendig und präsent. Es ermöglicht dir das Selbst-ständig-sein.

    Unabhängige Sichtweise erhalten

    Kollegen, Partner, Freunde, Angehörige etc. haben 1) eigene Interessen und 2) gibt es oft emotionale Abhängigkeiten.  Menschen im eigenen Umfeld sind befangen. Sie können nie so offen mit dir sein wie ein Coach. Und auch du kannst ihm gegenüber offen aussprechen, was dir am Herzen liegt. Die Tatsache, dass dir ein Coach wirklich zuhört und dich ganz wahrnimmt, ist eine starke Entlastung und gleichzeitig eine große Chance für deine eigene innere Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit.

    Orientierung bei Rückschlägen

    Es gibt Phasen in der Selbstständigkeit, die besonders herausfordernd sind. In denen es schwierig ist, die Orientierung zu behalten oder nach einem Rückschlag wieder „auf Kurs“ zu kommen. Das kann persönliche oder marktwirtschaftliche Gründe haben. Ein Coach gibt dir wieder Boden unter die Füße. Weil er dir zeigt, wo du stehst, wo dein Weg ist, welches Zwischenziel du erreicht hast und wie es weitergehen kann. Er pusht nicht, sondern energetisiert dich. Er ist für dich da und in deiner Schrittgeschwindigkeit unterwegs. Er ist an deiner Seite.

    Selbstbild und Persönlichkeit

    Unser Selbstbild ist geprägt durch Menschen die uns in der Vergangenheit (bewusst oder unbewusst) bewertet haben. Es steckt schon in den Begriffen: er-zogen, ge-bildet. Genau das wurden wir von Eltern, Lehrern und Vorgesetzten. Wir wurden geformt und haben uns angepasst. Als Erwachsener kann man sich selbst bilden: Welche Art von Mensch möchte ich sein? Wie will ich leben? Wie will ich wirken? Ein Coach nimmt dich wahr wie du jetzt bist und macht deutlich, was in dir steckt, gelebt werden möchte und gelebt werden kann. Er unterstützt dich dabei, deine Facetten und Möglichkeiten zu entdecken – und sie zu leben. 

    Erfolg definieren und erkennen

    Erfolg wird meist mit finanziellem Erfolg gleichgesetzt. Dabei gibt es auch den persönlichen Erfolg, weil man sich selbst treu geblieben oder geworden ist. Den familiären Erfolg, weil man in echter Verbindung mit Partner(in) und Kindern lebt. Den gesellschaftlichen Erfolg, der durch Mehrwert für andere entstehen kann. Viele Menschen bringen für ihren finanziellen Erfolg zu große Opfer in anderen Bereichen ihres Lebens. Ein Coach hilft dir dabei herauszufinden, was für dich Erfolg bedeutet und welche Mischung deine ist. Er unterstützt dich dabei, deine Definition von echten Erfolg zu finden.

    Reflexion als Erfolgsfaktor

    Jeden Tag gibt es zahlreiche Informationen und Neuerungen. Wir müssen Entscheidungen treffen und Prioritäten setzen. Den eigenen Standort bestimmen und eine Haltung entwickeln, zu wissen wo man steht, wofür etwas gut ist und welches der nächste Schritt ist, macht eine erfolgreiche Selbstständigkeit aus. Erlaube dir regelmäßig einen wertschätzenden neutralen Sparringspartner – einen Coach – der dich Wesentliches erkennen lässt und dich auf Chancen aufmerksam macht. Der dir aufzeigt, wie du mit dir und dir wichtigen Themen umgehen kannst. Coaching gehört zu deiner verantwortungsvollen Selbstständigkeit.

  • Bist du sicher?

    Bist du sicher?

    Stefan Zweig, Quelle Wikipedia

    Gerade höre ich von Stefan Zweig „Gestern – Erinnerungen eines Europäers“. Nach einer sehr behüteten Kindheit in Wien lebte er als Student in Paris in einem Provisorium. Nie hatte er sich in der Wohnung richtig eingerichtet. Dadurch fiel es ihm später im Exil leichter als anderen, immer wieder alles zurück zu lassen. An verschiedensten Orten kam er nur mit dem Nötigsten – einen Koffer – aus. Er war weder an Besitz noch Wohnort gebunden. Seine Stabilität bezog er über Werte, Wissen, seinem Können und guten Beziehungen – darauf konnte er sich verlassen. Und das machte ihn sicher – selbst in äußerst unsicheren, instabilen Zeiten. Heute würde man von hoher Resilienz sprechen angesichts dessen was er alles erlebt hat: Jahrhunderte lange Traditionen im Kaiserreich, zwei Weltkriege und die Verfolgung der Juden. Er selbst war als Jude geflüchtet.

    Was für ein Gegensatz zu uns!

    Nie waren wir von Äußerlichkeiten so abhängig wie heute. Worauf legen wir wert? Werte-Gegenpole wie Kirche, Religion und Traditionen sind rückläufig bzw. finden nicht mehr statt. Bei vielen steht an erster Stelle: Ein sicheres Einkommen und Besitz, ein sicherer Job, eine sichere Beziehung, ein sicherer Wagen etc. Im Nachkriegs-Deutschland wurden wir in eine Gesellschaft hinein geboren die auf diese Art von Sicherheit – meist eine äußere Sicherheit – sehr viel wert legt. Ob das in diesem Ausmaß länger sinnvoll und auch nötig ist wird selten hinterfragt.

    Wofür ist Sicherheit gut?

    Sie gibt unserem Leben Stabilität. Sie macht unser Leben kontrollierbar und berechenbar. Zuviel Sicherheitsdenken engt uns allerdings ein, wir wagen zu wenig und leben unser Potential nicht. Stellt sich die Frage: Wieviel Sicherheit brauchen wir wirklich? Mir hilft hier das Bild des Fußballers: Er hat ein Standbein und ein Spielbein. Beides ist gleich wichtig! Würde er mit beiden Beinen auf der Stelle stehen bleiben, wäre er nicht Teil des Spiels! So ist es auch bei uns: Damit wir am Spiel des Lebens wirklich sinnvoll teilnehmen können brauchen wir einerseits eine sichere Basis – damit wir andererseits ausprobieren können. Damit wir aktiv und flexibel sein können je nach Bedürfnissen und Situation.

     

    Wenn sich die Welt verändert..

    Welche Alternative haben wir? Hier landen wir wieder bei Stefan Zweig: Die eigenen Bedürfnisse und Werte zu erforschen, die eigene Definition von Erfolg im Leben zu formulieren und danach zu leben gibt uns die Orientierung und Stabilität die wir in bewegten Zeiten brauchen. Wenn wir uns um unsere Ängste kümmern können wir uns trennen von vermeintlicher Sicherheit die niemand garantieren kann. Das allein hat Gültigkeit über den Moment hinaus, gibt uns ein Fundament und zeigt uns einen Weg durch eine schnelle und komplexe Welt die uns täglich mit Informationen und Reizen überflutet und irritiert. Diese innere Unabhängigkeit gibt uns Sicherheit im Umgang mit Situationen und Menschen, gibt uns eine Richtschnur für unser Handeln. Lässt uns agieren anstelle zu reagieren. Macht uns stabil.

    Viele Wege führen nach Rom..

    Ergründet können die eigenen inneren Werte auf verschiedene Weise. Zum einen gibt es reaktive Möglichkeiten: Ein gutes Indiz ist eine Enttäuschung – sie weist darauf hin, was uns wirklich wichtig ist indem es uns versagt bleibt. Ebenso ist es mit Sehnsüchten und Bewunderung: Sie zeigen uns, was wir gerne leben würden, wer wir gerne sein möchten. Auch Krankheiten sind wertvolle Hinweisgeber und können zu Besinnung und in der Folge zu einem Paradigmenwechsel führen. Möchte man das Thema Werte aktiv angehen, gibt es auch viele Möglichkeiten, zum Beispiel: Literatur, Filme, Kunst, Meditation, Rückzug in die Stille, Spiritualität, Reisen, Auszeiten, Sabbatical, Idealbilder und Visionen. Dort können wir uns jenseits von Rollen und Funktionieren kennenlernen, können reflektieren und dürfen einfach nur sein. Und natürlich ist es möglich sich in Coachings auf die Schliche zu kommen: Gerade für die berufliche Selbstständigkeit ist Klarheit über die eigenen Lebensziele und Werte ein notwendiges Fundament.

     

  • Digitale Neuausrichtung

    Digitale Neuausrichtung

    Anfang 2019 waren Zoom, Teams und was es sonst noch an Video-Plattformen gibt nur wenigen Menschen bekannt. Im Geschäftskontext ist die digitale Neuausrichtung heute an der Tagesordnung. Sind erstmal die technischen Hürden überwunden und die Vorteile klar, genießen inzwischen viele Menschen Online-Workshops, Tutorials, Webinare, Online-Beratungen und -Vorträge. Bequem – von zuhause aus.

    Alles wieder auf Start nach Corona?

    Von wegen. Denn wir Menschen sind bequem. Wir haben nun erfahren, dass wir sehr vieles von zuhause aus tun können: Wir bestellen  – und der Pizzaservice, der Postbote oder das virtuelle Internet liefert alles nach Hause. Diese Errungenschaft wollen wir nicht aufgeben! Sie ist gesellschaftlich akzeptiert und gelernt. Heißt: Das, was sich online genauso gut erledigen lässt wie „live“, wollen wir weiterhin von zu Hause erledigen – online. Wir haben einen neuen Anspruch entwickelt. Wir sparen außerdem Zeit und häufig auf Geld.

    Was bedeutet das für Dienstleister und Unternehmer? 

    Zuerst sollte man sich um das kümmern, was digital bereits vorhanden ist. Der virtuelle Geschäftsauftritt – also die eigene Webseite – steht nämlich im Scheinwerferlicht. Auf der Gewinnerseite sind die Geschäftsauftritte, die ähnlich wie ein iPhone funktionieren: attraktiv anzuschauen, intuitiv bedienbar, informativ und Lust machend auf Neues. Kommt dann noch Interaktivität hinzu wie z.B. anklickbare Videos, Tools zur selbstständigen Terminbuchung, Produkte die direkt gebucht oder eingekauft werden können oder andere Möglichkeiten die Mehrwert schaffen, trifft solch eine Webseite „den Nerv der Zeit. 

     

    Viele Selbstständige…

    sind in 2020 und danach zu mir gekommen um sich anders aufzustellen. Zusammen prüfen wir seitdem, was möglich ist. Neue Geschäftsmodelle wurden entwickelt, neue Angebote erarbeitet. Oft sind es die Anfragen von Kunden, welche die Dienstleister Online-Angebote in Erwägung ziehen lässt. Sie selbst waren bis dahin in ihrer Betriebsblindheit gefangen. 

    Nichts ist so stetig wie der Wandel

    Es zeigt sich dass Selbstständigkeit nicht in Stein gemeißelt ist. Äußere aber auch persönliche Anlässe gibt es auch jenseits von Corona für Veränderungen und Optimierungen: Kooperationsangebote, Marktveränderungen, Persönliche Erfahrungen und Bedürfnisse, veränderte Privatsituationen und und und. 

    Das sind die Momente, in die Zukunft zu investieren. Dann nicht den Kopf in den Sand stecken. Denn: In jedem Problem steckt eine Lösung.

  • Spüren statt Denken

    Spüren statt Denken

    Spüren statt Denken? Wofür soll das gut sein?
    Wir Selbstständigen sind gewohnt, Lösungen zu erdenken und selbstbestimmt zu handeln. Doch was, wenn das nicht klappt? Wenn wir fremdbestimmt sind oder abwarten müssen?

    Gras wächst nicht schneller, nur weil man daran zieht…

    Wenn etwas außerhalb unseres Einflussbereiches liegt, sollten wir das akzeptieren. Nur selten ist etwas so wichtig, dass es nicht warten könnte. Aber gegen unsere Ungeduld und Irritation können wir etwas tun. Um den Druck abzubauen und wieder ins Gleichgewicht zu kommen können wir Verbindung zu uns selbst aufnehmen.
    Dabei hilft mehr Spüren als Denken.

    Anleitung zum Zu-Sich-Kommen

    Suche dir einen ruhigen Ort an dem du ungestört sein kannst.
    Schließe die Augen. Nimm wahr:

    1. Wie atme ich? Flach – oder tief? Mit dem Bauch – oder nur mit der Brust?
    2. Wie sitze oder liege ich? Wo halte ich fest / bin ich angespannt?
    3. Wo kann ich loslassen? Schultern? Rücken?
    4. Wie ist meine Stimmung? Durcheinander? Rastlos? Traurig? Wütend? Frustriert?
    5. Schau dir einfach an was ist. Gib dir Zeit. Atme ruhig und tief.

    Nimm dir einige Minuten Zeit um all deine Empfindungen zu spüren – die körperlichen und seelischen. Versuche sie mit Distanz zu beobachten. Lass Bewertungen und Kritik beiseite. Lass Gedanken kommen und gehen.

    Wenn du soweit bist öffne wieder die Augen. Nimm wahr, wie es dir jetzt geht. 

    • Welche Qualität spürst du?
    • Was möchtest du jetzt gerne tun? 
    • Was ist jetzt für dich wichtig?
    • Was liegt dazu innerhalb deines Einflussbereiches?

    Gib dir regelmäßig diese Qualität des Seins. Wöchentlich, täglich – oder mehrmals am Tag. Je bewegter das Außen ist, desto mehr profitierst du von diesem Gegenpol. Durch die Wiederholung entwickelt sich dein Selbstgefühl. Gedanken und Außenwelt erfahren eine gesunde Relativierung. Und die Stimme deiner Seele wird deutlicher. Das trägt zu deinem inneren Gleichgewicht bei – und zu deiner inneren Stabilität. 

    Es gibt viele Möglichkeiten, Gelassenheit in fordernden Situation zu erlangen – es lohnt sich, deine zu finden! Gerne unterstütze ich dich dabei mit einem Coaching.

  • Mein Weg

    Mein Weg

    Mein Berufsleben

    Mein Weg verlief anfangs ziemlich typisch: Nach dem Abitur hatte ich kein richtiges Vorbild, wusste nicht so richtig was ich will und machte nach dem Versuch eines Studiums eine kaufmännische Ausbildung. Um Geld zu verdienen arbeitete ich nach kleinen Umwegen fast 20 Jahre für einen Konzern. Ich war ehrgeizig, funktionierte gut, arbeitete mich hoch, machte berufsbegleitend eine PR-Ausbildung, arbeitete in der Unternehmenskommunikation und verdiente gut. Ich wollte alles richtig machen und gute Leistung bringen. Dann zeigte mir mein Körper das Stopp-Schild. Ich brauchte zwei Erkrankungen um es zu verstehen. Erst als es mir förmlich den Boden unter den Füßen wegzog war ich ausreichend erschüttert um auf mein Leben und meinen Umgang damit zu schauen.

    Sabbatical

    Es passte ganz gut, dass ich da bereits 40 Jahre alt war – in der Lebensmitte lässt es sich gut überlegen ob es so weitergehen soll! Es sollte nicht – soviel war mir klar. Ich zog also die Reißleine, veränderte meine Prioritäten und kümmerte mich – erstmal um mich. Verschaffte mir durch ein halbjähriges Sabbatical Zeit und Raum. Ging in die Stille und erlaubte mir, alles in Frage zu stellen worüber ich mich bisher identifizierte: Meine Arbeit, mein Zuhause, meine Partnerschaft. Ich fragte mich, was dann von mir bleibt. Viel war es nicht. Meine Partnerschaft behielt – glücklicherweise – Gültigkeit. Und nach einiger Zeit kam das Malen zu mir – wieder. Als Jugendliche hatte ich gezeichnet und gemalt und es nie wichtig genommen. Nun war es also zurück. Außerdem kam der klare Impuls, mit Menschen zu arbeiten. Sinnvoll zu arbeiten. Also raus aus dem Büro – rein ins Leben. Hier war sie, meine Entscheidung, mein Leben nach neuen Werten zu gestalten.

    Der Weg  in die Selbstständigkeit mit 40 plus

    Diese Entscheidung führte mich zu einer systemischen Ausbildung als Coach und danach zur beruflichen Selbstständigkeit als Business-Coach. Ich stellte fest, dass es viele Menschen gibt, die ihr Potential leben wollen und sich nach einer sinnvollen Tätigkeit sehnen. Und ich stellte fest, dass sie sich dabei selbst oft am meisten im Weg stehen. Weil sie die Erwartungen anderer leben, weil ihre innere – und manchmal auch äußere – Unabhängigkeit nicht groß genug ist. Weil Angst, Unsicherheit, alte Verhaltensmuster und übernommene Glaubenssätze das Neue nicht ermöglichen. So, wie bei mir früher eben auch. Ich stellte also fest, dass „wahre Selbstständigkeit“ ein großes Thema ist. Und mir wurde mein Anliegen klar: Ich will andere Menschen dabei unterstützen, ihre ganz persönliche passende Selbstständigkeit zu leben. So wie ich! Will ihnen zeigen, dass es möglich ist vieles selbst ständig zu tun – und zwar gerne!!

    Meine Selbstständigkeit – mein Mehrwert für andere

    Et voilá: Mein Coaching für Selbstständige – inzwischen DIE KUNST ZU SEIN – war geboren. Mein echtes Interesse für Menschen, die ihren Weg gehen wollen, beflügelt mich bis heute. Schnell wurde klar, dass mein Kommunikations-Handwerk eine sinnvolle Ergänzung ist – genau wie mein Gestaltungswissen. Und nachdem mir alles zusammen Freude macht fließt es bis heute in meine Arbeit ein. Genau wie eine andere Erfahrung, die mich ausmacht: Dass es sich lohnt, sich treu zu werden. Durch eine angeborene Nervenlähmung im Gesicht war ich von Anfang an sichtbar anders. Oft darauf reduziert. Ich habe gelernt, mich davon unabhängig zu machen. Mich anzunehmen wie ich bin. Ich habe meinen Weg gesucht und durfte erfahren, dass es sich lohnt, für mich selbst und meine Andersartigkeit einzustehen. Zuerst in Bezug auf mein Äußeres, dann auf mein Inneres! Und nachdem jeder Mensch anders ist, ermutige und unterstütze ich jeden und jede der / die es möchte, diese eigene Andersartigkeit zu erkennen, zu entfalten und zu leben. Sich treu zu werden.

  • Selbstverwirklichung

    Selbstverwirklichung

    Was bedeutet eigentlich Selbstverwirklichung?

    Ist Selbstverwirklichung ein reiner Ego-Trip ohne Rücksicht auf andere? Ist es endlich das zu tun, was man schon immer tun wollte? Ist es eine Träumerei? Oder eine Herzensangelegenheit? Oder sowohl als auch?

    Für mich ist Selbstverwirklichung vor allem ein natürliches Bedürfnis: Selbst sein dürfen. Und zwar so gut es geht. Die beste Version seiner selbst zu werden. Mit Anfang 40 habe ich mich deshalb in die Selbstständigkeit begeben. Gar nicht so bewusst – es hat sich eher ergeben. Erstmal war es vor allem ein innerer Prozess. Nach Jahrzehnten von Ein- und Anpassung innerhalb Familie, Schule, Ausbildungen, verschiedenen Berufen und Beziehung war es mir schlicht ein Bedürfnis mich – wieder – kennenzulernen. Ich wollte MICH spüren und wirklich leben. Und ausprobieren! Erkennen, was möglich ist. Verwerfen, was nicht (mehr) passt. Prüfen, was (noch) gültig ist. Genau das habe ich mir erlaubt. In dieser intensiven Phase wurde ich durch Coaches begleitet. Durch sie konnte ich meine Erfahrungen – und mich! – besser verstehen, sortieren und einordnen. Ohne diese Unterstützung stünde ich heute nicht da wo ich bin. Ich bin mir meiner selbst bewusst geworden und habe erfahren, was mich ausmacht und was nicht. In diesem Sinne habe ich mich selbst verwirklicht.

    Tun, was man kann

    Dabei heraus gekommen ist – fast nebenbei – meine berufliche Selbstständigkeit. Heute lebe ich konsequent meine Erkenntnisse, Werte und Können – privat und beruflich. Es ist für mich sehr erfüllend etwas zu tun von dem ich weiß, dass ich es gut kann und dass ich anderen Menschen damit einen Mehrwert geben kann.

    Day by day…

    Selbstverwirklichung ist nie zu Ende – wir verändern uns mit jedem Tag und das Leben fordert uns immer wieder aufs Neue mit Chancen und Grenzen. Das zu leben was ansteht – jetzt – ist für mich Selbstverwirklichung. Natürlich kann man nicht jeden Tag in die Tiefe gehen und bei jeder Kleinigkeit prüfen, ob das auf die eigenen Bedürfnisse und Werte und Ziele einzahlt. Aber wenn es um grundsätzliche Entscheidungen geht, die eine Tragweite mit sich bringen, sollte man sich Zeit nehmen. Vielleicht sogar eine Auszeit. Wie das gehen kann, erzähle ich hier

  • Macht der Gedanken

    Macht der Gedanken

    Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte.
    Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
    Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
    Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
    Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.

    Talmud

  • Vorgründungscoaching

    Vorgründungscoaching

    Für ein Vorgründungscoaching bin ich als Coach und Beraterin ich in der KfW Beraterbörse gelistet. Interessant ist das für alle, die in Bayern gewerblich oder als Freiberufler gründen wollen. Dabei kann man aus dem Nebenerwerb in den Vollerwerb starten oder auch von der Anstellung in die Selbstständigkeit wechseln.

    Gefördert werden von der IHK bis zu 70 % des Beratungshonorars. Damit können maximal 10 Tagewerke (à 8 Stunden) bezuschusst werden. Weitere Informationen gibt es bei der IHK – und natürlich bei mir. Wichtig: das Vorgründungscoaching ist ein Coaching vor der hauptberuflichen Existenzgründung.

    In welcher Situation macht ein Vorgründungscoaching Sinn?

    Für jeden Gründer ist ein Vorgründungscoaching sinnvoll. Denn zahlreiche Punkte werden in einem Vorgründungscoaching besprochen und geklärt. Hier einige davon:

    • SWOT-Analyse (Stärken-Schwächen)
    • Markt-Analyse
    • Wettbewerbs-Analyse
    • Entwicklung der Geschäftsidee
    • Beschreibung der Dienstleistung
    • Ausformulieren des Angebots
    • Zielgruppen-Identifizierung
    • Marketing-Strategie
    • Akquise-Strategie

    und und und…

    Warum Vorgründungs-Coaching bei mir?

    Neben all den oben genannten Punkten steht eines für mich im Mittelpunkt: Das sind Sie! Das, was Sie ausmacht und was Sie leben wollen. Deshalb achte ich darauf, dass Sie Ihre Geschäfts-Idee wirklich durchdringen. Damit diese konkret und lebendig wird. Und ich sorge dafür, dass Sie die Kriterien kennen, die eine erfolgreiche Umsetzung ermöglichen. Ich berücksichtige dabei Ihre Ausgangssituation und Möglichkeiten. Und dass Ihre ureigene Motivation aus dem spricht, was Sie anbieten werden. Kurz: Dass Sie das bekommen, was Sie wollen.

    Update 2025

    Inzwischen führt nur noch die IHK geförderte Beratungen durch, die IFB (für Freiberufler) hat in Bayern das Förderprogramm eingestellt. Ich selbst berate Selbstständige inzwischen ohne die umfassenden Formalitäten, die sich sowohl für mich als Beraterin als auch für meine Klienten negativ auswirken. Die Kosten für den hohen Zeitaufwand meinerseits möchte ich nicht in mein Honorar einfließen lassen. Lieber meinen Klienten das Geld und viele Nerven.

    Verzichten soll niemand auf die oben beschriebene strategische Beratung. Meine jahrelange Erfahrung und Professionalität ermöglicht mir, meine Klienten schneller und effizienter an ihr Ziel zu bringen als bei einer geförderten Beratung. Bei mir erhältst du ein maßgeschneidertes individuelles Vorgründungscoaching ohne Schnick-Schnack. Unterm Strich kostet es dich mehr als die geförderte Maßnahme. Du möchtest mehr erfahren?

    Schreib mir per WhatsApp.

  • Dranbleiben – so gehts!

    Dranbleiben – so gehts!

    Du hast eine Idee, ein Projekt, ein Ziel. Willst es verwirklichen – und dann gehts nicht voran. Da hilft nur – DRANBLEIBEN!

    1. Gibt es Gedanken die dich abhalten das zu tun was du dir vorgenommen hast? Mach sie dir bewusst, stoppe diese Gedanken! Immer wieder!
    2. Überlege stattdessen, weshalb es wertvoll und möglich ist dein Ziel zu erreichen! Schreibe dir diese Gründe auf. Wiederhole sie laut – mehrmals und immer wieder.
    3. Schließe die Augen. Stelle dir genau vor, wie es ist, wenn du dein Ziel erreicht hast. Wo wirst du sein, wie wirst du dich fühlen, mit wem wirst du dein Erlebnis teilen. Genieße den Augenblick!
    4. Bring dich in Stimmung! Sorge dafür, dass deine Gefühle zum Vorhaben passen, zum Beispiel durch Musik oder andere Inspiration. Die Verbindung von Emotion und Vision werden dich beflügeln.
    5. Suche dir Verstärkung – nämlich Gleichgesinnte. Gegenseitig zieht man sich mit und es ist nicht „egal“ ob man einen Termin einhält oder nicht. Außerdem: Die Verbindung stärkt enorm und kann wie eine Ersatzfamilie wirken!
    6. Finde Vorbilder. Menschen, die etwas ähnliches verwirklicht haben, die ähnliche Werte haben, die einen ähnliche Lebenssituation oder Lebensweg haben. Menschen, die es anders gemacht und geschafft haben.
    7. Nimm deine Erfolge – auch kleine – wahr. Genieße und feiere sie.